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Friedrich August I  König Johann  Konrad der Große
Moritz von Sachsen  Moritz von Sachsen


GEHÄUSE
18-carat Roségold,
Saphirglas und Saphirglas-
zwischenboden, Scharnierbodendeckel,
Durchmesser 39,4 mm,
Alligatorlederarmband mit Haifischinnenleder
mit 18-carat Goldfaltschließe

ZIFFERBLATT
Zweiteiliges Emailzifferblatt
mit arabischen Ziffern,
Kathedralzeiger in gebläutem Stahl
Sekunde aus der Mitte

WERK

Caliber V mit Handaufzug,
Sekundenstopp

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KONRAD I. DER GROSSE UND FROMME
GRAF VON WETTIN, MARKGRAF VON MEISSEN UND DER LAUSITZ
Geb. um 1098, gest. am 05.02.1157

Als Konrad geboren wurde, war Europa in tiefe christliche Religiosität getaucht. Die Kreuzzüge, die Inquisition, aber auch die Entstehung des Bürgertums und der Zünfte waren geschichtsträchtige Ereignisse im 11. Jahrhundert. Nach langer Zeit in Kerkerhaft, aus der er sich durch glückliche Umstände befreien konnte, erkämpfte sich Konrad die Markgrafenschaft Meißen, die er als Lehnsherr für den deutschen Kaiser verteidigte.



Mit Selbstsicherheit und einem guten Gefühl für politische Machtver-
hältnisse brachte er den Namen Wettin ins heutige Sachsen, womit er als Stammvater den Grundstein für kommende Herrschergenera-
tionen setzte. So gebührt ihm allein der Platz an der Spitze des Fürstenzuges am Dresdner Schloss.

Im Alter von fast 60 Jahren entsagte er der weltlichen Macht und wurde Ordensbruder im Kloster Petersberg, wo er aber schon zwei Monate später verstarb.