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Modelo de escape de péndulo según el esquicio de Galileo Galilei

Reloj de bolsillo (Schildplattgehäuse) de Christ Ehrgott Weise - Dresde aproximadamente 1800

Pabellón de repique de campanas, palacio Zwinger en Dresde, carillón de porcelana de Meißen

Salón matemático-físico en el palacio Zwinger en Dresde
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Im Jahre 1668 besiegelte Johann Georg II. die Gründung der ersten selbstständigen Uhrmacherinnung in Dresden und legte damit den Grundstein für eine ruhmreiche Tradition. August der Starke "Kurfürst von Sachsen und König von Polen" sowie sein Sohn Friedrich August II, beide berühmt für ihren Kunstsinn und barocken Lebensstil, zogen Handwerkskünstler nach Dresden, die mit ihren PRUNKUHREN unvergleichliche mechanische Zauberwerke schufen. Diese fanden seit 1728 Platz im Mathematisch-Physikalischen Salon im Dresdner Zwinger, der bis heute eine der bedeutendsten Uhrensammlungen der Welt beherbergt.
Mit Beginn der Französisch Bürgerlichen Revolution 1789 änderte sich der Lebensstil in Europa. Die "Mechanik der Zeit" nahm an Bedeutung zu, prunkvolle Gehäuse und Zierteile verschwanden zusehends. Auch in Sachsen gewann die Uhr als "Vermessungsinstrument der Zeit" an Bedeutung. Uhrmacher wie Köhler und Seyffert widmeten sich seit Ende des 18. Jh. im Mathematisch-Physikalischen Salon den technisch höherentwickelten, wissenschaftlichen Uhren und Geräten. Die um diese Zeit entstandenen SEKUNDENPENDELUHREN und CHRONOMETER, präzise, schlichte Uhrwerke in einem eleganten Gehäuse verinnerlichten nun die neuen Werte in einer Art der Bescheidenheit, die heute jeden Sammler und Freund der Präzisionsuhren in Bewunderung ausbrechen lässt.
"Saxonia", die erste deutsche Eisenbahn zwischen Dresden und Leipzig, läutete 1838 eine Phase der Mobilität ein. Tragbare Uhren, mit denen sich die Zeit organisieren ließ, wurden zum täglichen Begleiter von immer mehr Menschen. TASCHENUHREN von Dresdner Meistern entwickelten sich nun zu Prestigeobjekten, die sich nur wenige Leute leisten konnten. In der Werkstatt des Hofuhrmachers Friedrich Gutkaes entstanden einige dieser Raritäten. Sein Lehrling Ferdinand Adolph Lange erlernte hier die Uhrmacherei, bevor er 1845 in Glashütte den Schritt von der handwerklichen Uhrmacherkunst zur industriellen Produktion vollzog.
Anfang des 20. Jh. trat schließlich die ARMBANDUHR ihren bis heute ungebrochenen Siegeszug an. Dieser Uhrentyp ist es auch, der als erstes technisches Juwel der MANUFAKTUR FÜR FEINE UHREN LANG & HEYNE in unvergleichlicher Vollkommenheit und Präzision handwerklich gefertigt wird, eingeschalt in ein Gehäuse schlichter Eleganz.
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