Turmuhr Glashütte – Teil 1

Teil 1: Demontage des Uhrwerks

Die evangelische Stadtkirche St. Wolfgang in Glashütte wurde seit ihrer erstmaligen Nennung mehrfach umgebaut. Seit 1936 beherbergt sie ein Turmuhrwerk von Zachariä aus Leipzig, welche bis zum 23. September 2019 die Zeit auf dem blauen Außenzifferblatt anzeigte.

Eine Überholung des Uhrwerks war inzwischen mehr als überfällig. Uhrmacherhandwerk aus alten Zeiten zu neuem Leben zu erwecken bzw. am Leben zu erhalten ist für die Dresdner Uhrenmanufaktur LANG & HEYNE ein besonderes Anliegen. Daher freut sich LANG & HEYNE darüber, ihren Beitrag zum Aufrechterhalten alter Uhrmacherkünste in Glashütte beitragen zu können und übernehmen die anfallenden Kosten der Aufarbeitung des Uhrwerks. Am Montag hat sich Uhrentechnik Vogler und Hippe an die Arbeit gemacht und das Uhrwerk demontiert. In den kommenden vier Wochen wird das Werk überholt, um die nächsten Jahrzehnte wieder zuverlässig die Zeit anzeigen zu können.

Hintergrundinformation zur Kirche St. Wolfgang zu Glashütte:
Um 1490 wurde in der Gegend des Zusammenflusses von Prießnitzbach und Müglitz Silber gefunden. 1495 wurde der Ort „Glashütt“ erstmals erwähnt und erhielt 1506 Stadtrecht. Damals gehörte Glashütte zur Kirche in Johnsbach. Im Jahre 1521 wird mit dem Kirchbau auf einem Grundstück begonnen, welches Herzog Georg der Bärtige erworben hatte. 1535 wird die Kirche St. Wolfgang geweiht. In den Jahren 2007 bis 2010 konnte die Kirche umfassend saniert werden.
Quelle: www.kirchspiel-glashuette.de

Interessantes:
Herzog Georg der Bärtige ist gleichzeitig auch Namenspatron für unser Modell GEORG, welches durch sein markantes Formgehäuse innerhalb der Uhrenbranche für ein Revival der eckigen Form sorgte

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